10 Dezember 2014 - 04:55
Irans Innenminister: Ein ernsthafter internationaler Wille zur Drogenbekämpfung ist nicht vorhanden

Der iranische Innenminister Rahmani Fazli hat sich heute bei einem Treffen mit dem Chef der russischen Drogenkontrollbehörde Viktor Ivanov in Moskau darüber beschwert, dass es niemals einen ernsthaften internationalen Willen zur Drogen- und Suchtbekämpfung gegeben hat.

Rahmani Fazli fügte hinzu, dass Russland und der Iran ihre Kooperationen  stärken und sich gemeinsam dafür einsetzen müssen, dass die regionalen und internationalen Gremien der Drogenbekämpfung ernsthafte Aufmerksamkeit schenken. Der iranische Innenminister hob hervor, dass der aktuelle Terrorismus und Extremismus in der Region die Frage des Kampfes gegen Drogen verkompliziert haben. Laut Rahmani Fazli beträgt der Jahresumsatz des Drogenhandels 70 Milliarden Dollar. Um die Kräfte zu bündeln, habe sich der Iran dem regionalen Bündnis zum Kampf gegen Drogen, bestehend aus Russland, Afghanistan, Pakistan und Tadschikistan, angeschlossen.